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  • Erinnerung als fester Bestandteil der Disziplin

Nach einer ersten Bewusstwerdung im Rahmen von Bauvorhaben in den 1990er Jahren und der mittlerweile erfolgten Definition wissenschaftlicher Fragestellungen ist es der Archäologie des 1. Weltkrieges nach und nach gelungen, aus den Kinderschuhen herauszusteigen und sich eine gewisse Legitimität zu erwerben. In den letzten 10 Jahren gab es immer mehr Forschungsvorhaben in allen Regionen, durch die die Front verlief. Die Gedenkfeierlichkeiten zum 100. Jahrestag des Kriegsausbruchs verhelfen dieser Disziplin zu willkommener Aufmerksamkeit. Die Archäologie schuldete es uns, mittlerweile verschwundenen und flüchtigen Spuren der Soldaten, die durch die Hölle des 1. Weltkrieges gingen, die nötige Aufmerksamkeit zu schenken, uns sei es auch nur aus Achtung vor der Aufopferung dieser Männer.