Die Regelmässigkeit der Linienstrukturen dieses zweiten Chinesischen Pferdes, die extreme Genauigkeit der Zeichnung der Zweiteilung des Felles auf der Lende, die Exaktheit der wiedergegebenen anatomischen Umrisse und ihre Individualisierung sind Elemente, die zur Vorzüglichkeit des Werkes beitragen.
Ein relativ feinkörniger Untergrund begünstigte die Farbtechnik für die Gestaltung dieser gelb-schwarzen Figur. Die gesamten Umrisslinien wurden mit dem Pinsel gezeichnet. Die anderen Bildelemente, Mähne und Fell, wurden mit dem Versprühen des Farbstoffes ausgeführt. Die sich im Hintergrund befindenden Beine sind gut vom Körper abgehoben. Dies ist eine bei den meisten Tierdarstellungen angewandete Technik mit dem Ziel, die dritte Dimension zu suggerieren.
Im schematischen Hintergrund sind nicht weniger als fünf Figuren, die sich am Rand dieser Pferdefigur verteilen, darunter ein rotes quadratisches Zeichen und zwei andere verzweigte Zeichen von gelber Farbe.
© Ministère de la Culture/Centre National de la Préhistoire/Norbert Aujoulat
© Ministère de la Culture/Centre National de la Préhistoire/Norbert Aujoulat
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