Der Fries der Kleinen Pferde

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Die fünf Darstellungen des Frieses der Kleinen Pferde sind nach rechts in Richtung zum Eingang des Axialen Divertikels gerichtet. Es sind Figuren von bescheidenem Ausmass zwischen 75 cm und 44 cm breit. Trotz der Grobkörnigkeit des Felsens sind die Linien einiger Figuren, wie zum Beispiel die Schwänze, relativ fein.
Das erste Pferd von rechts ist unvollendet. Seine Silhouette mit sehr zusammenhängenden Linien steht im Gegensatz zu den anderen Pferden dieser Gruppe. Die gelbe Form, schwarz umrandet, zeigt die Umrisse des Kopfes, des Halses, des Rückens, des Hinterteiles und des Schwanzes.


Das zweite Pferd weist trotz der dicken Farbauftragung der Umrisse des Hinterteiles mit Ausnahme der Hufe alle typischen graphischen Elemente eines Pferdes auf. Die Umrisse des dritten Pferdes umfassen trotz der Vereinfachung der Details (Ohren, Nasenspitze, Kinn, …) die häufigsten anatomischen Teile. Trotz der Verdickung der Mähne, der Füsse und des Schwanzes erscheint diese Darstellung nicht massiv, weil die wellige Ausführung und der schlanke Körper einen gewissen Ausgleich bieten, ein Effekt, der durch eine feine, aber genügend deutliche Bewegung dazu beiträgt, diesen Eindruck zu beheben.


Die Form des vierten Pferdes ist konventioneller mit einer betonten konvexen Bauchlinie. Das fünfte Pferd ist eine vollständige Figur. Sie ist trotz des sehr grobkörnigen Untergrundes ziemlich sorgfältig gemalt.

© Ministère de la Culture/Centre National de la Préhistoire/Norbert Aujoulat

© Ministère de la Culture/Centre National de la Préhistoire/Norbert Aujoulat

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